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Wahrung der Angestellteninteressen

Erfreulich gingen die Richterwahlen für das Arbeitsgericht Basel-Stadt aus: Die ARB stellt anstelle der bisherigen drei neu fünf Richter für das Arbeitsgericht Basel-Stadt.

Wir gratulieren dem Präsidenten Urs Meister und Roland Schlaier (Vorstandsmitglied ARB) zur Wiederwahl und Daniel Linder (Novartis Angestelltenverband), Robert Friedli (Verein der Angestellten Coop) und Thomas Fuchs (Novartis Angestelltenverband) zur Neuwahl und wünschen Ihnen viel Erfolg und Befriedigung in dieser Funktion.

Das Arbeitsgericht Basel-Stadt ist zuständig für Klagen aus privatrechtlichen Arbeitsverhältnissen, sofern der Streitwert CHF 30‘0000 nicht übersteigt. Das Verfahren ist grundsätzlich kostenlos, d.h. es werden keine Gerichtskosten erhoben, es können jedoch u.U. Anwaltskosten entstehen.

Das Arbeitsgericht besteht aus einem Vorsitzenden Präsidenten sowie der gleichen Anzahl Richter der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerseite. Die Interessen derAngestellten in der Region Basel werden von den neu gewählten Richtern gewahrt.

Polit- und Fussballstars am Frühjahrsapéro 2015

Auch der 7. Frühjahrsapéro der Angestelltenvereinigung Region Basel und des Bankpersonalverbands Nordwestschweiz war wieder ein Erfolg. Das äusserst unterhaltsame und abwechslungsreiche Podium bestand aus Hannes Germann, Eric Nussbaumer, Hanni und Beni Huggel. Die drei prominenten Politiker(in) und die Fussballlegende begeisterten die Zuschauer und trugen dazu bei, dass die Zeit wie im Fluge verging. Anders als im letzten Jahr, wo die Auseinandersetzung im Fokus stand (wir erinnern uns an Christoph Blocher und Daniel Lampart, die sich einen hitzigen Schlagabtausch lieferten), verlief dieses Jahr das Gespräch mit heiterer Leichtigkeit. Die eingefleischten Politiker zeigten sich von ihrer lockeren Seite, währendem Beni Huggel‘s Interesse an politischen Geschehnissen (das ihm in die Wiege gelegt wurde und infolgedessen seine Mutter noch nicht die Zuversicht verloren hat, in ihm einen politischen Nachfolger in eigenen (Familien-) Kreisen gefunden zu haben) manch einen erstaunt haben dürfte.

Die rund 150 Gäste genossen die Möglichkeit, sich beim anschliessenden exzellenten Apéro des Caterer Siebenpfunds mit den Podiumsgästen, im Foyer der Universität Basel auszutauschen. Besonders (aber nicht nur!) die weiblichen Gäste liessen sich die Chance nicht entgehen, ein Foto mit Beni Huggel zu schiessen.

Frühjahrsapéro mit Podiumsgespräch

Veranstaltung
27. Apr. 2015 ab 18:30 Uhr
Aula Universität Basel, Kollegiengebäude

Verfolgen Sie das mit dem Bankpersonalverband Nordwestschweiz organisierte Podiumsgespräch rund um das Thema „Fussball und Politik“. Was für verbindende Momente gibt es, welche Parallelen oder eben auch Unterschiede bestehen?

Unter der Gesprächsleitung von Hans Furer, Geschäftsführer der ARB, diskutieren der ehemalige FCB-Star Beni Huggel, Nationalrat Eric Nussbaumer, Hanni Huggel (Mutter von Beni Huggel, Landrätin und Präsidentin des FC Landrats) sowie Hannes Germann (Ständerat und leidenschaftlicher Fussballspieler).

Stossen Sie anschliessend am Apéro mit uns an.

Türöffnung: 18.00 Uhr
Podiumsgespräch: 18.30 Uhr
Frühjahrsapéro:19.45 Uhr

Veranstaltungsort: Aula der Universität Basel, Kollegiengebäude, Petersplatz 1, Basel

Melden Sie sich umgehend per E-Mail info@arb-basel.ch, per Fax 061 261 46 18 oder per Post an Angestelltenvereinigung Region Basel, Gerbergasse 26, Postfach, 4001 Basel an.

Karte Podiumsdiskusion
Karte Fruehlingsapero
Karte Anmeldung

Der Frühjahrsapéro 2014 der Angestelltenvereinigung Region Basel in Zusammenarbeit mit dem Bankpersonalverband Nordwestschweiz war ein voller Erfolg

Christoph Blocher und Daniel Lampart debattierten über die Sozialpartnerschaft, Bedeutung von Angestelltenverbänden, aber auch über Aktualitäten wie die Mindestlohn- und Masseneinwanderungsinitiative.
Im Anschluss genossen die Teilnehmer den hervorragenden Apéro des Caterers Siebenpfund und ergriffen die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Überzeugen Sie sich selbst:

Christoph Blocher (SVP) und Daniel Lampart (SGB) am Frühjahrsapéro vom 8. April 2014

Die Angestelltenvereinigung Region Basel freut sich, Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Bankpersonalverband Nordwestschweiz erneut eine Podiumsveranstaltung im Ackermannshof zu präsentieren. Die Veranstaltung findet am 8. April 2014, ab 18.30h statt. Mit dabei sein werden Christoph Blocher und Daniel Lampart. Christoph Blocher ist als Unternehmer, Parteipräsident der SVP, Nationalrat und Filmstar (Expérience Blocher) wohl der bekannteste, aber auch umstrittenste Politiker der Schweiz. Daniel Lampart seinerseits ist Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds und verteidigt seit 2006 die Interessen der Angestellten. Unter der Gesprächsleitung von Dr. Hans Furer (Geschäftsführer der ARB) wird über das Thema der Sozialpartnerschaft gesprochen – ein für Angestelltenverbände wichtiges und breit angelegtes Anliegen. Daneben bleibt aber auch Raum, um die Menschen Christoph Blocher und Daniel Lampart kennen zu lernen. IM Anschluss findet wie gewohnt der traditionelle Frühjahrsapéro statt. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen. Details entnehmen Sie bitte folgenden Dokumenten:

Download Apéro Anmeldung
Download Karte Frühlingsapéro
Download Karte Sozialpartnerschaft

Ladenöffnungszeiten: Das soziale Basel hat gewonnen

Das Nein des Volkes, die Ladenöffnungszeiten am Samstag von 18-20 Uhr zu bewilligen, ist kein Votum gegen die Wirtschaft (auf die wir alle angewiesen sind), sondern ein Bekenntnis zu einem gemeinverträglichen und auf Ausgleich bedachten Basel. Auch will der Kanton die Arbeitnehmenden im Verkauf, die ohnehin anstrengende Arbeitsbedingungen, lange Präsenzzeiten und eher tiefe Löhne haben, nicht einem weiteren Liberalisierungsschritt aussetzen.

In der Innenstadt wird gelebt, gearbeitet, gefestet, eingekauft, manchmal auch geschlägert und gesprayt. Dort befinden sich Museen, Restaurants, Hotels, die Messe. Alle Interessen unter einen Hut zu bringen, ist unmöglich. Die ARB interpretiert das Resultat so, dass das Basler Volk die bestehenden Ladenöffnungszeiten in obigem Kontext als genügend erachtet. Immerhin können heute die Bedürfnisse des täglichenBedarfs 7 Tage in der Woche fast rund um die Uhr abgedeckt werden. Für speziellere Waren wie Kleider, Uhren, Schmuck, Möbel etc. reichen die bisherigen Öffnungszeiten. Auch haben die Grossverteiler die Möglichkeit, auf dem Boden des Kantons Basel-Landschaft ihre Geschäfte 24 Stunden offen zu halten, wenn sie wollen.

Verlängerte Öffnungszeiten sind nur akzeptabel, wenn entsprechende Gesamtarbeitsverträge existieren. Diese sind für einen Grossteil des Personals heute nicht vorhanden. Offen sind noch zwei parlamentarische Vorstösse in Bern. Die ARB wehrt sich insbesondere gegen die Motion Lombardi, welche gesamtschweizerisch am Samstag generell bis 19 Uhr offen haben will.

Für Rückfragen
Dr. Hans Furer, Geschäftsführer ARB, Tel. Nr. 079 337 64 88

Medienmitteilung vom 03.03.2013

Tageswoche: Die Wochendebatte 25. – 30.01.2013

Am 3. März 2013 entscheidet das Basler Stimmvolk darüber, ob die Einkaufsläden an den Samstagen länger geöffnet haben sollen.

Dr. Hans Furer (Geschäftsführer ARB, Landrat GLP BL) und Mathias F. Böhm (Geschäftsführer Pro Innerstadt Basel) debattierten darüber in der Tageswoche und legten ihre Standpunkte dar.

Erfreulich war das Abstimmungsresultat: 61% sprachen sich gegen verlängerte Ladenöffnungszeiten am Samstag aus.
Link zur Debatte: Die Wochendebatte: Längere Öffnungszeiten am Samstag in Basel?

12 Gründe gegen längere Ladenöffnungszeiten

  1. Kein Kundenbedürfnis – leeres Stücki, Markthalle, etc., wer will kann am Bahnhof
  2. Läden machen nicht mehr Umsatz – Leute kaufen nicht mehr ein, nur weil länger geöffnet ist
  3. Kleine Familiengeschäfte bekommen Konkurrenz – Lädelisterben, nur die grossen werden überleben und allenfalls profitieren
  4. Kleine und mittlere Läden wollen keine zusätzlichen Sonntage – das beweist die 2jährige Pilotphase, nur ein paar wenige Grosse (Coop, Migros, Manor,) wollen
  5. Samstagsverkauf bis 20 Uhr ist familienfeindlich – keine Zeit mehr für Kinder ins Bett bringen, Abendessen, Freunde zum Znacht einladen
  6. Samstagsverkauf bis 20 Uhr ist sozial unverträglich – keine Zeit mehr für Theater, Kino, Fussballmatches, da alles vorher beginnt
  7. Arbeitnehmerfeindlich – immer flexibler, immer mehr Schichten auf Abruf, immer mehr Druck; also maximaler Stress zu einem Mini-Lohn
  8. Weiterer Schritt zu einer noch weiteren Liberalisierung – wehret den Anfängen, kein “24h-Stunden-Shopping”
  9. Schutz des Verkaufspersonals muss höher gestellt werden – als das Konsuminteresse ein paar wenigen
  10. Weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen – erst muss der Lohn besser werden; erst muss ein Mindestlohn und ein GAV her
  11. Es werden keine neuen Stellen geschaffen – Arbeit wird auf bestehendes Personal abgewälzt, Schichtbetrieb, längere, unbezahlte Pausen
  12. Sogar das liberale Zürich und Luzern ist dagegen – siehe jüngste Abstimmungen

Baselstädtischer Angestellten Verband (BAV) wird Mitglied der Angestellten Vereinigung Region Basel.

Die Angestelltenvereinigung Region Basel (ARB) hat ein neues Mitglied. Der baselstädtische Angestellten Verband (BAV) vereinigt rund 1’600 Staatsangestellte und war bereits in den 80er Jahren Mitglied des damaligen “Angestelltenkartells”, der Vorgängerorganisation der Angestelltenvereinigung.

Die Unterschiede bezüglich der Anstellungsverhältnisse zwischen Privatwirtschaft und Staat gleichen sich zunehmend an und werden vermehrt miteinander verglichen. Es macht deshalb Sinn, wenn der Baselstädtische Angestellten Verband (BAV) Mitglied der Angestelltenvereinigung Region Basel wird. Angesichts dieser Mitgliedschafft können nicht zuletzt dank einem regen und professionellen Austausch unter den Verbünden zahlreiche Synergien geschaffen werden.

Breite Unterstützung für Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten in Basel-Stadt In einer Woche 2400 Unterschriften gesammelt

In nur einer Woche ist es dem Komitee gegen längere Ladenöffnungszeiten in Basel-Stadt gelungen, 2400 Unterschriften für das Referendum zu sammeln. Allein die Unia Nordwestschweiz hat 2000 Unterschriften beigetragen. Damit ist das Referendum zustande gekommen. Die breite Unterstützung für das Referendum zeigt, dass das Volk keine längeren Ladenöffnungszeiten will, sondern mit der heutigen Regelung zufrieden ist.

“Nicht schon wieder”, “Das schadet dem Verkaufspersonal” und “Ich bin zufrieden mit den heutigen Ladenöffnungszeiten in Basel” waren einige der Argumente, die die Vertreter des Komitees gegen längere Ladenöffnungszeiten in Basel-Stadt beim Unterschriftensammeln auf der Strasse hörten. In nur einer Woche kamen so 2400 Unterschriften zusammen. Sie sollen Ende Ferien übergeben werden – bis dahin gehen die Sammelaktivitäten weiter.

Das schnelle Zustandekommen des Referendums gegen längere Ladenöffnungszeiten zeigt: Nicht nur lehnt das Volk längere Ladenöffnungszeiten ab, sondern die Stimmberechtigten ärgern sich, dass die bürgerliche Mehrheit im Grossen Rat nichts aus früheren Abstimmungen in Basel, Zürich oder Luzern gelernt hat. Das Komitee gegen längere Ladenöffnungszeiten ist denn auch zuversichtlich, das das Volk die Gesetzesänderung rheinab schicken und so einer Liberalisierung auf Kosten des Verkaufspersonals und des freien Wochenendes einen Riegel schieben wird.

Dem Komitee gehören die Gewerkschaften Unia, Syndicom, der Basler Gewerkschaftsbund, SP Sozialdemokratische Partei Basel-Stadt, BastA!, EVP Evangelische Volkspartei Basel-Stadt, Grüne BS, JUSO Basel-Stadt, junges grünes bündnis nordwest, Occupy Basel, die Gewerkschaft Syna, Travail Suisse Nordwestschweiz, die Angestelltenvereinigung Region Basel ARB sowie diverse Einzelpersonen an.